Autonom, vernetzt und nachhaltig

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Autonom, vernetzt und nachhaltig – was kann das Automobil der Zukunft?

  • Mobilitätsvision SEDRIC (SElf DRIving Car) ist erstmals in Berlin zu sehen
  • Selbstfahrendes Automobil wird Menschen individuelle Mobilität auf Knopfdruck bieten und den Verkehr sicherer machen
  • Das erste Concept Car des Volkswagen Konzerns ist ein weiterer Schritt im Wandel hin zum vollautomatisierten Fahren

Wolfsburg, 16. November 2017 – Wie werden sich die Menschen in Zukunft von A nach B bewegen? Was macht autonomes Fahren zu einem realistischen Mobilitätskonzept? Und was daran ist nachhaltig? Antworten auf diese Fragen gibt der Volkswagen Konzern mit seinem Konzept SEDRIC (SElf DRIving Car). Dieses feierte Anfang 2017 Premiere auf dem Genfer Automobilsalon und wird als Studie kontinuierlich weiterentwickelt. Zurzeit präsentiert das Unternehmen SEDRIC anlässlich der Nachhaltigkeitsausstellung Shift im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin.

Vollautomatisierte Fahrzeuge, die sich wie von Zauberhand selbstständig durch das Straßennetz bewegen, waren lange Zeit dem Science-Fiction-Kino vorbehalten. Jetzt nimmt die Vision Gestalt an. Der Volkswagen Konzern hat autonomes Fahren zu einem Schwerpunktthema seines Zukunftsprogramms TOGETHER – Strategie 2025 gemacht. Mit SEDRIC, dem ersten Concept Car des Volkswagen Konzerns, ermöglicht das Unternehmen bereits jetzt einen konkreten Ausblick auf die Zukunft der individuellen Mobilität.

Die Möglichkeiten, die selbstfahrende Systeme den Menschen eröffnen, sind nahezu unbegrenzt. Mit autonomen Fahrzeugen gewinnen alle Menschen individuelle Mobilität. Ein Knopfdruck genügt und schon kurz darauf steht SEDRIC zum Einsteigen bereit. Auch Kinder sowie Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen können somit sicher und komfortabel am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. „Mit autonom fahrenden Fahrzeugen machen wir Mobilität demokratisch und sozial. Das treibt uns an“, sagt Johann Jungwirth, Chief Digital Officer (CDO) des Volkswagen Konzerns.

Ein Konzept für frei verfügbare Mobilität

Die Entwicklung von SEDRIC ist einer von vielen Schritten, mit dem sich der Volkswagen Konzern vom reinen Automobilhersteller zum integrierten Anbieter von Hardware, Software und Mobili-tätsservices wandelt. Denn das Mobilitätskonzept ist multifunktional und Vorreiter in zahlreichen Zukunftsfeldern. SEDRIC ist für autonomes Fahren der Stufe 5 konzipiert, auf der keine Menschen mehr als Fahrer benötigt werden. Die elektronische Intelligenz des Self-Driving-Systems mit Radarsystemen, Lasersensoren, Kameras und hochpräzisen digitalen Karten bildet dabei das technologische Herzstück des Automobils. Mit seinem kompakten Elektromotor und dem flach angeordneten Batteriepack punktet SEDRIC zudem hinsichtlich alternativer Antriebsmethoden und emissionsfreier Mobilität.

SEDRIC kann vielfältige Funktionen übernehmen. Beim Einsatz als Shared Mobility Fahrzeug rufen die Menschen das Auto mit einem simplen Knopfdruck herbei und nutzen es wie einen Wagen mit integriertem Chauffeur. Alternativ erledigt es als Owned Mobility Fahrzeug individuelle Aufgaben per Knopfdruck, Sprachbefehl oder Smartphone-App und kann die Kinder zur Schule fahren, Einkäufe transportieren oder Besucher vom Bahnhof abholen. An Bord können die Fahrgäste sich die Zeit zum Beispiel mit Entertainment und Kommunikation vertreiben oder einfach mal entspannen. „Die Mobilität der Zukunft gibt den Menschen Zeit zurück“, sagt CDO Johann Jungwirth. „Statt Konzentration und Stress beim Fahren können sie vielen sinnvollen oder unterhaltsamen Beschäftigungen nachgehen. Damit erhält das Fahren – beziehungsweise das Gefahrenwerden – eine ganz neue Qualität und Wertigkeit.“ Für unterschiedliche Bedürfnisse plant der Konzern eine SEDRIC Modellfamilie, die von Sportwagen über Reiselimousinen bis zu Nutzfahrzeugen und Lastkraftwagen reicht.

Sicherheit vor menschlichen Fehlern

Bevor dieses Zukunftsszenario der individuellen Mobilität aber Realität werden kann, gibt es noch einige Aspekte zu berücksichtigen. Zum Beispiel die Vorbehalte vieler Menschen gegenüber selbstfahrenden Systemen. Noch herrscht Zurückhaltung bei der Vorstellung, die Kontrolle an das Fahrzeug abzugeben. Insbesondere die Frage, wer in einer Gefahrensituation die Verantwortung trägt, erzeugt Skepsis gegenüber dem autonomen Fahren. Weitere Einwände sind die Sorge vor einem Hacker-Angriff und damit Fremdeinwirkung auf das Fahrzeug sowie die Unsicherheit, wie sich ein autonomes Fahrzeug in einem Szenario, in dem ein Unfall unvermeidlich ist, verhält.

Zu den Aufgaben der Automobilindustrie gehört es daher auch, Ängste abzubauen. „Automatisiertes Fahren nützt der Gesellschaft ohne Frage bei Umweltschutz, demografischem Wandel, Wirtschaft und Verkehrssicherheit“, sagt Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter Forschung und Ent-wicklung im Volkswagen Konzern. Eichhorn ist Mitglied der von der Bundesregierung eingesetzten Ethikkommission für autonomes Fahren. Die Kommission kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass automatisiertes und vernetztes Fahren ethisch geboten ist, wenn die Systeme weniger Unfälle verursachen als menschliche Fahrer. Automatisiertes Fahren schützt vor menschlichen Risikofaktoren wie langsamen Reaktionszeiten, Müdigkeit oder Ablenkung am Steuer. Ein weiterer Punkt, der hilft, Vertrauen nach und nach aufzubauen: Der Wandel hin zum autonomen Fahren vollzieht sich schrittweise. Teilautonome Systeme treffen bereits auf große Akzeptanz. Das Interesse an Funktionen wie Abstands-, Spurhalte- und Stau-Assistenten sowie ersten Autopilot-Funktionen und am automatischen Einparken ist groß. Sie stehen für mehr Kom-fort, Verkehrssicherheit und persönliche Entlastung. Vollautomatisierte öffentliche Verkehrsmittel können die nächste Entwicklungsstufe bilden, mit der sich die Menschen vertraut machen.

Mit SEDRIC präsentiert der Volkswagen Konzern seine Vision von individueller, vollautomatisierter und nachhaltiger Mobilität für jedermann. Das SElf DRIving Car ist ein Konzept, das den Menschen ein persönliches Mobilitätserlebnis bietet, den Verkehr in Zukunft sicherer macht und natürlich auf saubere Antriebstechnologie setzt.


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Volkswagen Konzernkommunikation
Andreas Brozat
Innovation und Digitalisierung
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E-Mail: andreas.brozat@volkswagen.de
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2018-03-19T19:11:32+00:00 20.01.2018|News, SEDRIC Newsroom|